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	<title>Audioguide - Glasmuseum Wertheim e.V.</title>
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	<description>Glas wie Sie es noch nie gesehen haben</description>
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	<title>Audioguide - Glasmuseum Wertheim e.V.</title>
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		<title>Isabelle Böhm: „Weinende“</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 19:41:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zu den zahlreichen Frauen, die heute mit Glas künstlerisch am Ofen arbeiten, gehört die in der Glasstadt Wertheim aufgewachsene Isabelle Böhm. Am Institut für Künstlerische Keramik und Glas in Höhr-Grenzhausen der Hochschule Koblenz studierte sie Freie Kunst Glas bei den Professoren Ingrid Conrad-Lindig und Jens Gussek. Die Maria, die Sie hier vor sich sehen, nennt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="524" height="1024" src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/51-Studioglas-Isabelle-Boehm-524x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5486" style="width:291px;height:auto" srcset="https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/51-Studioglas-Isabelle-Boehm-524x1024.jpg 524w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/51-Studioglas-Isabelle-Boehm-154x300.jpg 154w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/51-Studioglas-Isabelle-Boehm.jpg 567w" sizes="(max-width: 524px) 100vw, 524px" /></figure>
</div>


<p>Zu den zahlreichen Frauen, die heute mit Glas künstlerisch am Ofen arbeiten, gehört die in der Glasstadt Wertheim aufgewachsene Isabelle Böhm. Am Institut für Künstlerische Keramik und Glas in Höhr-Grenzhausen der Hochschule Koblenz studierte sie Freie Kunst Glas bei den Professoren Ingrid Conrad-Lindig und Jens Gussek.</p>



<p>Die Maria, die Sie hier vor sich sehen, nennt Isabelle Böhm „Weinende“. Es ist eine Maria, die Blut weint. Böhm orientiert sich dabei an den immer wieder auftretenden Berichten von Marienfiguren, die auf wundersame Weise Blut geweint haben sollen. Maria sei</p>



<p>sowohl Kultbild als auch Konsumprodukt und jeder kann sie in sich oder auch als kitschiges Souvenir bei sich tragen. Der Glaube – so Böhm – ist etwas nicht Greifbares und so zerbrechlich wie Glas.</p>



<p>Böhm hat ihre „Weinende“ 2012 aus weißem Knochenglas in Vollverschmelzung gefertigt. Die Künstlerin modelliert zunächst eine Positiv-Form aus Wachs. Anschließend baut sie um dieses Positiv herum eine Negativ-Form aus einem Gips-Schamotte-Gemisch. Dann schmilzt die Künstlerin das zuvor mühsam modellierte Positiv wieder aus dem Gips-Schamotte-Negativ heraus, um Platz für das Glas zu machen.</p>



<p>Jetzt befüllt sie die Gips-Schamotte-Form mit Glaskröseln und heizt gleichzeitig die Temperatur des Ofens auf ca. 850 Grad Celisus auf, um das Glas zum Schmelzen zu bringen. &nbsp;Bis zu 10 Stunden kann dieser Vorgang dauern, bis sich das Glas vollständig der Form angepasst hat. Wichtig nach dem Schmelzprozess ist das langsame Herunterkühlen des Glases. Ohne diesen Kühl- oder Entspannungsprozess würde das Glas in tausend Teile zerspringen.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/51-Isabelle-Boehm-„Weinende.mp3"></audio></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Isabelle Böhm: „The Weeping“- English</h2>



<p></p>



<p>Many women work artistically with glass using a furnace today and one of these, Isabelle Böhm, grew up in the glass centre of Wertheim. She studied the free art of glass at the institute of artistic ceramics and glass in Höhr-Grenzhausen and at Koblenz University of Applied Science under professors Ingrid Conrad-Lindig and Jens Gussek.</p>



<p>Isabelle Böhm has called the figure of Mary in front of you, „The Weeping,“ and it is a Mary that sheds blood tears like the ones repeatedly reported in the news who by way of a miracle seem to cry tears of blood. Mary is just as much a cult figure as a consumer product that can be carried inside everyone, or as a tacky souvenir. According to Böhm the belief in her is something intangible and therefore as fragile as glass.</p>



<p>Böhm made her Mary from milk glass in 2012 using the full-melting method. The artist first made the model out of wax and then moulded a plaster of paris and chamotte mould around it. She then melted the painstakingly detailed wax model and removed from the inside of the mould to make room for the glass.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Then she filled the plaster of paris-chamotte mould with glass frit and simultaneously heated the glass-melting furnace to around 850 degrees Celcius to melt the glass. The glass can take up to10 hours to shape to the mould completely. A long cooling phase after the melting process is extremely important otherwise it can shatter into a thousand pieces.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/51-Isabelle-Boehm-The-Weeping.mp3"></audio></figure>



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			</item>
		<item>
		<title>Sebastian Richter: „Axt 1 + Axt 2“</title>
		<link>https://www.glasmuseum-wertheim.de/sebastian-richter-axt-1-axt-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[audioguide]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 19:38:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die beiden Äxte gehören zu den jüngsten der vom Glasmuseum Wertheim e.V. erworbenen Glasobjekte für die Internationale Studioglas-Sammlung. Anlass war der 2011 von Coburg ausgelobte 3. Europäische Glaspreis. Ein „handelsüblicher“ Holzstiel und ein „handelsübliches“ Axtblatt aus Eisen, wechselseitig in Glas nachgeformt – so präsentieren sich Sebastian Richters „Axt 1 und Axt 2“. Richter lebt in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img decoding="async" width="259" height="480" src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/50-Axt12-02189-Small.jpg" alt="" class="wp-image-5485" srcset="https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/50-Axt12-02189-Small.jpg 259w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/50-Axt12-02189-Small-162x300.jpg 162w" sizes="(max-width: 259px) 100vw, 259px" /></figure>
</div>


<p>Die beiden Äxte gehören zu den jüngsten der vom Glasmuseum Wertheim e.V. erworbenen Glasobjekte für die Internationale Studioglas-Sammlung. Anlass war der 2011 von Coburg ausgelobte 3. Europäische Glaspreis.</p>



<p>Ein „handelsüblicher“ Holzstiel und ein „handelsübliches“ Axtblatt aus Eisen, wechselseitig in Glas nachgeformt – so präsentieren sich Sebastian Richters „Axt 1 und Axt 2“. Richter lebt in Halle, dort, wo sich neben München das Zentrum innovativer neuer Glaskunst befindet.</p>



<p>Was bei Richters „Äxten“ fasziniert, ist weniger die technische Seite als vielmehr das künstlerische Konzept, das die Studioglas-Generation von heute auszeichnet. Auffallend häufig tauchen dabei scheinbare Alltagsgegenstände aus Glas auf. Durch Verfremdung rufen sie eine ungewohnte Sichtweise beim Betrachter hervor und werden in dessen Bewusstsein zu etwas Neuem. Richter setzt ebenfalls auf diese Irritation beim Betrachter: Dieser fragt sich, ob eine wirkliche Axt jemals so bedrohlich wirkt wie diese verfremdeten „Äxte“.</p>



<p>„Denn Gewalt“ – so Richter – „ist allgegenwärtig in unserer heutigen Zeit, wir reagieren gleichgültig auf sie, haben uns an sie gewöhnt. Beim Betrachten der Äxte setzt ein Bewusstwerdensprozess ein, der dem Betrachter klar macht, dass Gewalt zerteilen, verletzen und auslöschen kann – so wie einer mit der Axt ein Holzscheit spalten oder einen Menschen umbringen und Glas in tausend Stücke zerspringen kann.“</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/50-Sebastian-Richter-„Axt-1-Axt-2.mp3"></audio></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Sebastian Richter: „Axe 1 + Axe 2“ &#8211; English</h2>



<p>These two axes are one of the museum’s most recent acquisitions for the international studio glass collection. These were part of the 3rd European Glass Prize awarded in Coburg in 2011.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>An everyday wooden handle with a glass blade and an everyday iron axe blade with a glass handle are placed next to one another in Sebastian Richter’s Axe 1 and Axe 2. Richter lives in Halle, which is the 2nd centre of innovative glass art after Munich.</p>



<p>The fascinating thing about Richter’s Axes is not the technical, but the artistic concept, which epitomizes the contemporary Studio Glass generation. Everyday objects made of glass appear remarkably often because the disassociation the material glass induces evokes an unfamiliar perception in the viewer and creates a new awareness in the conscious mind. Richter plays on this irritation in the viewer who asks whether a real axe ever seemed as threatening as these two disassociated „Axes.“&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>„Because violence and force“ &#8211; says Richter – „ are ubiquitous in our society today, we react indifferently to them, have become used to them. The realisation process that takes place when looking at the axes makes it clear to the viewer that force and violence can divide, wound and extinguish – just as an axe can split a log, kill a person and shatter glass into a thousand pieces.“</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/50-Sebastian-Richter-Axe-1-Axe-2.mp3"></audio></figure><p>The post <a href="https://www.glasmuseum-wertheim.de/sebastian-richter-axt-1-axt-2/">Sebastian Richter: „Axt 1 + Axt 2“</a> first appeared on <a href="https://www.glasmuseum-wertheim.de">Glasmuseum Wertheim e.V.</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Susanne Precht: Vase „Über den Bergen“</title>
		<link>https://www.glasmuseum-wertheim.de/susanne-precht-vase-ueber-den-bergen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[audioguide]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 19:35:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zur gleichen Zeit, als Harvey K. Littleton in den USA seinen Studioglasofen entwickelte, wirkte Volker Precht hinter dem „Eisernen Vorhang“ in der ehemaligen DDR. Er begann sich mit einer neuen Form künstlerischer Glasgestaltung am eigenen Ofen zu beschäftigen. Damit stellte er sich gegen die staatlichen Forderungen nach gemeinschaftlicher Arbeit in den Betrieben und gegen die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="600" height="402" src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/49-Precht-01245-600x402-1.jpg" alt="" class="wp-image-5496" style="width:449px;height:auto" srcset="https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/49-Precht-01245-600x402-1.jpg 600w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/49-Precht-01245-600x402-1-300x201.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure>
</div>


<p>Zur gleichen Zeit, als Harvey K. Littleton in den USA seinen Studioglasofen entwickelte, wirkte Volker Precht hinter dem „Eisernen Vorhang“ in der ehemaligen DDR. Er begann sich mit einer neuen Form künstlerischer Glasgestaltung am eigenen Ofen zu beschäftigen. Damit stellte er sich gegen die staatlichen Forderungen nach gemeinschaftlicher Arbeit in den Betrieben und gegen die Vereinigungen zu „Künstlerbrigaden“. Precht wollte großformatige Tierplastiken schaffen. Jedoch musste er feststellen, dass seine künstlerischen Vorstellungen weder an der Gebläselampe noch am Ofen umzusetzen waren. Daher wandte er sich den unzähligen Gestaltungsmöglichkeiten von Gefäßen zu.</p>



<p>Mit zunehmender Öffnung der Kunst- und Kulturpolitik der DDR erlebte das freie, nicht funktionale Glaskunsthandwerk immer mehr Zuspruch. In Lauscha im Thüringer Wald bildete sich eine Gruppe von Glasgestaltern heraus, deren Kunstwerke international anerkannt waren – sowohl in den sozialistischen Ländern als auch im nichtsozialistischen Ausland.</p>



<p>Dem Glasmuseum Wertheim gelang es in den 1980er Jahren, noch vor der Grenzöffnung, eine Ausstellung mit Glaskünstlern aus der DDR im Glasmuseum zu organisieren. Einige der ausgestellten Exponate konnte das Museum erwerben. Dazu gehören unter anderem Glasobjekte von Günter Knye, Albrecht Greiner-Mai, Albin Schädel, Frank Bätz-Dölle, Hubert Koch, Hartmut Bechmann, Ulrich Precht – sowie die Vase vor Ihnen von Susanne Precht.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/49-Susanne-Precht-Vase-„Ueber-den-Bergen.mp3"></audio></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Susanne Precht: Vase &#8222;Over the Mountain&#8220; &#8211; English</h2>



<p>At the same time as Harvey K. Littleton was developing his studio glass furnace in the USA Volker Precht was working in the GDR behind the iron curtain. He began to work with a new artistic form of glass design using his own glass-melting furnace. In doing this he went against the state requirements for communal work in public enterprises and against the communal artist associations. Precht wanted to create large-format animal sculptures, but had to admit to the fact that his ideas were neither possible using a glass blowers torch, nor his glass melting furnace, so he turned his attention to the immense design possibilities for containers.</p>



<p>With the increasing openness in GDR art and cultural politics, free, non-functional glass craftsmanship received more and more attention. In Lauscha in the Thuringian Forest, a group of glass designers came together whose artworks received international acclaim – in both socialist and non-socialist countries.</p>



<p>During the 1980s Wertheim Glass Museum was able to organise an exhibition of works by GDR glass artists before the wall came down. The museum bought some of the exhibits from artists such as Günter Knye, Albrecht Greiner-Mai, Albin Schädel, Frank Bätz-Dölle, Hubert Koch, Hartmut Bechmann, Ulrich Precht – and the vase in front of you by Susanne Precht.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/49-Susanne-Precht-Vase-Over-the-Mountains.mp3"></audio></figure><p>The post <a href="https://www.glasmuseum-wertheim.de/susanne-precht-vase-ueber-den-bergen/">Susanne Precht: Vase „Über den Bergen“</a> first appeared on <a href="https://www.glasmuseum-wertheim.de">Glasmuseum Wertheim e.V.</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vera Liskova: „Meeresblüte“</title>
		<link>https://www.glasmuseum-wertheim.de/vera-liskova-meeresbluete/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[audioguide]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 19:32:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audioguide]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der tschechischen Glaskunst war das Studioglas bereits nach 1945 etabliert. Vorreiter waren die beiden Altmeister Stanislav Libenský und dessen spätere Frau Jaroslava Brychtová. Diese wandten sich sehr früh der Skulptur und Plastik in Glas zu. Das brachte ihnen in den 1980er Jahren die unangefochtene Führungsposition in der europäischen Glaskunst ein. Die „Meeresblüte“ der 1985 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="425" height="325" src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/46-Meeresbluete-Liskova-Vera-00878.jpg" alt="" class="wp-image-5483" srcset="https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/46-Meeresbluete-Liskova-Vera-00878.jpg 425w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/46-Meeresbluete-Liskova-Vera-00878-300x229.jpg 300w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></figure>
</div>


<p>In der tschechischen Glaskunst war das Studioglas bereits nach 1945 etabliert. Vorreiter waren die beiden Altmeister Stanislav Libenský und dessen spätere Frau Jaroslava Brychtová. Diese wandten sich sehr früh der Skulptur und Plastik in Glas zu. Das brachte ihnen in den 1980er Jahren die unangefochtene Führungsposition in der europäischen Glaskunst ein.</p>



<p>Die „Meeresblüte“ der 1985 verstorbenen Vera Liskova aus Prag und der „Löwe“ im 2. OG des Großen Hauses vermitteln eine Vorstellung des hohen künstlerischen Anspruchs, dem sich die tschechischen Glaskünstler bei ihrer Ausbildung an der Prager Akademie stellten. Liskova blies und formte vor der Lampe aus Glasröhren äußerst naturgetreue figürliche Objekte. Durch die Verwendung von klarem Glas erhielten sie einen ganz besonderen Reiz. Vera Lisková ist die erste Künstlerin, die schon in den 1970er Jahren vor der Gebläselampe gestaltete Teilstücke zu großen Skulpturen vereinigte – eine Arbeitsweise, die erst Jahre später beim künstlerischen Lampenglas üblich werden sollte.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/48-Vera-Liskova-„Meeresbluete.mp3"></audio></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Vera Liskova: „Aurelia“ Jelly Fish &#8211; English</h2>



<p>Studio glass was already established in Czechoslovakian glass art after 1945. Pioneers were the two old masters Stanislav Libenský and his late wife Jaroslava Brychtová. Because the couple turned to the sculpture and three-dimensional use of glass in art from very early on they had an undisputed leading position in European glass art in the 1980s.</p>



<p>The „Aurelia“ by Vera Liskova from Prague who died in 1985 and the “lion,” on the second floor of the large building give you an impression of the high artistic demands the Czechoslovakian glass artists set themselves during their training at the Prague Academy. Liskova blew and shaped exceptionally true to nature figural objects using glass tubes and a blowtorch. The use of clear glass gave them a special charm and Vera Lisková was the first artist in as early as the 1970s to join smaller glass parts together to make large sculptures using a blow torch – a method that was only adopted as the norm in artistic lamp work years later.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/48-Vera-Liskova-Aurelia-Jelly-Fish.mp3"></audio></figure><p>The post <a href="https://www.glasmuseum-wertheim.de/vera-liskova-meeresbluete/">Vera Liskova: „Meeresblüte“</a> first appeared on <a href="https://www.glasmuseum-wertheim.de">Glasmuseum Wertheim e.V.</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Claude Wetzstein: „Parsifal“</title>
		<link>https://www.glasmuseum-wertheim.de/claude-wetzstein-parsifal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[audioguide]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 19:30:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audioguide]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Parzival“ ist der berühmte Ritter aus Wolfram von Eschenbachs gleichnamigem Versroman des 12. Jahrhunderts. 1975 schuf der französische Glaskünstler Claude Wetzstein eine Glasskulptur mit dem Namen „Parsifal“. Die Skulptur ist als limitierte Serie von nur 200 Exemplaren in der Glashütte Daum Frères in Nancy in Frankreich entstanden. Ein Exemplar, die Nummer 82, erwarb der Gründer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="230" height="209" src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/45-Parsifal-von-Cl.-Wetzstein-1975-00070.jpg" alt="" class="wp-image-5482"/></figure>
</div>


<p>&#8222;Parzival“ ist der berühmte Ritter aus Wolfram von Eschenbachs gleichnamigem Versroman des 12. Jahrhunderts. 1975 schuf der französische Glaskünstler Claude Wetzstein eine Glasskulptur mit dem Namen „Parsifal“. Die Skulptur ist als limitierte Serie von nur 200 Exemplaren in der Glashütte Daum Frères in Nancy in Frankreich entstanden. Ein Exemplar, die Nummer 82, erwarb der Gründer des Glasmuseums, Dr. Hans Löber, 1976 für das gerade gegründete Glasmuseum.</p>



<p>Die Skulptur ist in „Pâte-de-Verre“-Technik gefertigt. Diese aufwändige Technik bringt besonders gut die sinnliche Ausdruckskraft von Glas zur Geltung. Bei diesem Formschmelzverfahren wird fein gemahlenes Glaspulver mit einem Bindemittel versehen, in eine Form geknetet und anschließend im Ofen zu Glas verschmolzen. Durch unterschiedliche Farbintensität und Glasdicke kommt ein mystisches Leuchten zutage, das die geheimnisumwitterte Figur des „Parsifal“ hervorragend zum Ausdruck bringt.</p>



<p>Wolfram von Eschenbach stand im Dienste des Wertheimer Grafen und könnte seinen „Parzival“ übrigens in Teilen auf der Wertheimer Burg geschrieben haben. 2011 wurde deshalb dort die „Parzival“-Spirale eröffnet. Damit hat die Parzival-Projektgruppe den ersten Schritt unterschiedlicher Parzival-Projekte eingeleitet, die sich mit der spannenden Figur des „Gralsritters“ auseinandersetzen. Dazu gehören zum Beispiel auch die jeweils im Frühjahr in den Gassen Wertheims hängenden Parzival-Banner.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/47-Claude-Wetzstein-„Parsifal.mp3"></audio></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Claude Wetzstein: „Parsifal“&nbsp;&#8211; English</h2>



<p>„Parsifal“ is the famous knight from Wolfram von Eschenbach’s 12th century verse romance of the same name. In 1975 the French glass artist Claude Wetzstein created a glass sculpture with the name of „Parsifal“.&nbsp; It was made as part of a limited series of just 200 pieces in the Daum Frères foundry in Nancy in France. Dr. Hans Löber, the founder of this glass museum, acquired one of these pieces, number 82, for his in 1976 newly opened museum.</p>



<p>The sculpture has been made using „Pâte-de-Verre“ technique.&nbsp; This time-consuming and complex technique makes a feature of the sensory expression of glass. This shape-melting process uses finely ground glass powder with a binding agent, which is kneaded into a shape and smelted into glass in a furnace. Different intensities of colour and a thickness of glass bring a mystic glow to light that superbly complement the representation of Parsifal, who is shrouded in mystery.</p>



<p>Wolfram von Eschenbach was in the service of the Counts of Wertheim and could quite possibly have written parts of his „Parsifal,“ here at Wertheim Castle.&nbsp; For this reason the Parsifal spiral was opened there in 2011 and was the first step taken by the Parsifal project group to research and get to grips with the fascinating figure of the Grail Knight. The Parsifal Banners that hang in Wertheim’s streets in Spring are also part of this project.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/47-Claude-Wetzstein-Parsifal.mp3"></audio></figure>



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		<title>Jörg Zimmermann: Wabenobjekt</title>
		<link>https://www.glasmuseum-wertheim.de/joerg-zimmermann-wabenobjekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[audioguide]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 19:26:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Jörg F. Zimmermann, geboren 1940 in Uhingen bei Göppingen, ist Glasschleifer, Glasmaler, Designer und bildender Künstler. Seit 1983 lehrt er an der Bildenden Akademie in Stuttgart am einzigen akademischen Glasschmelzofen Baden-Württembergs. Zimmermanns Wabenobjekte genießen Weltruhm. Einige gehören schon lange zur Studioglassammlung des Glasmuseums. Zimmermanns Leitmotiv, das allen Wabenobjekten zugrunde liegt, ist die Veranschaulichung von Ordnungsprinzipien. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="283" height="377" src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/Joerg-Zimmermann.jpg" alt="" class="wp-image-5481" srcset="https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/Joerg-Zimmermann.jpg 283w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/Joerg-Zimmermann-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 283px) 100vw, 283px" /></figure>
</div>


<p>Jörg F. Zimmermann, geboren 1940 in Uhingen bei Göppingen, ist Glasschleifer, Glasmaler, Designer und bildender Künstler. Seit 1983 lehrt er an der Bildenden Akademie in Stuttgart am einzigen akademischen Glasschmelzofen Baden-Württembergs. Zimmermanns Wabenobjekte genießen Weltruhm. Einige gehören schon lange zur Studioglassammlung des Glasmuseums.</p>



<p>Zimmermanns Leitmotiv, das allen Wabenobjekten zugrunde liegt, ist die Veranschaulichung von Ordnungsprinzipien. Eigentlich möchte er nur die innere Struktur sichtbar machen und aufzeigen, was der Eingriff von Außen für das Innere bedeuten kann. Das Metallgitter, durch das er die heiße Glasmasse bläst, und die durch das Gitter bewirkten zellenartigen Blasenreihungen sind für Zimmermann lediglich ein adäquates Gestaltungsmittel, das er in der Natur bestätigt findet: Wichtiger noch, das Gitter und die Blasenreihungen machen den für das Studioglas typischen Entstehungsprozess sichtbar.</p>



<p>Zimmermann formt das Glas an der Glasmacherpfeife zu einer großen Blase. Anschließend schneidet er diese mit einer Diamantsäge entzwei. Damit legt er die innere Struktur bloß. Er verletzt sie und bearbeitet sie mit einem Sandstrahlgebläse. Mittels der innen aufgeschmolzenen Farbglasauflagen projiziert er das Relief des Gitters nach außen. So werden die Wabenobjekte zu komplexen Sinnbildern für die Gefährdung und Verletzlichkeit des empfindlichen inneren Gefüges unserer Welt.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/46-Joerg-Zimmermann-Wabenobjekt.mp3"></audio></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Jörg Zimmermann:&nbsp; Honeycomb Object&nbsp;&#8211; English</h2>



<p>Jörg F. Zimmermann, born in 1940 in Uhingen near Göppingen, is a glasscutter, glass painter, designer and a visual artist. He has been teaching at the visual arts Academy in Stuttgart using the only glass furnace used for academic purposes in the state of Baden-Württemberg, since 1983. Zimmermann’s mesh or honeycomb objects enjoy world fame and we have had some of these in our studio glass collection for a long time.</p>



<p>Zimmermann’s leitmotif that underlies all of his honeycomb objects is the illustration of a principle of order. All he wants to do is to make the inner structure visible and demonstrate what an external intervention can mean for the internal. Zimmermann considers the metal mesh that he uses to blow the hot glass through and the cell-like rows of bubbles that it creates an adequate design medium that is reiterated in nature and more importantly, the mesh and the rows of bubbles make the creation process so typical of studio glass, visible.</p>



<p>Using a glassblowers’ pipe, Zimmermann shapes the glass into a large bubble. He then cuts it in half with a diamond saw and thus exposes the inner structure. He damages it and processes it was a Sandblaster and he projects the form of the mesh to the outside by using fused coloured glass layers on the inside.&nbsp; In this way his honeycomb objects become a complex allegory for the danger and vulnerability of our sensitive internal world.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/46-Joerg-Zimmermann-Honeycomb-Object.mp3"></audio></figure><p>The post <a href="https://www.glasmuseum-wertheim.de/joerg-zimmermann-wabenobjekt/">Jörg Zimmermann: Wabenobjekt</a> first appeared on <a href="https://www.glasmuseum-wertheim.de">Glasmuseum Wertheim e.V.</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Erwin Eisch: „Der Schuh“</title>
		<link>https://www.glasmuseum-wertheim.de/erwin-eisch-der-schuh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[audioguide]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 19:22:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„Der Schuh“ stammt von Deutschlands wohl weltweit bekanntestem Glaskünstler: Erwin Eisch aus Frauenau im Bayerischen Wald. Leben und Glas sind bei der Familie Eisch untrennbar mit Natur verbunden. Poetisch, malerisch, plastisch und bizarr ist die Glaskunst von Erwin Eisch. Er beflügelte die Fantasie der Glaskünstler und Glasmaler und führte die Erfolgsserie „Poesie in Glas“ zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/44-Eisch-Der-Schuh-00604-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-5480" srcset="https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/44-Eisch-Der-Schuh-00604-1024x768.jpg 1024w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/44-Eisch-Der-Schuh-00604-300x225.jpg 300w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/44-Eisch-Der-Schuh-00604-768x576.jpg 768w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/44-Eisch-Der-Schuh-00604-1536x1152.jpg 1536w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/44-Eisch-Der-Schuh-00604-2048x1536.jpg 2048w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/44-Eisch-Der-Schuh-00604-600x450.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>„Der Schuh“ stammt von Deutschlands wohl weltweit bekanntestem Glaskünstler: Erwin Eisch aus Frauenau im Bayerischen Wald. Leben und Glas sind bei der Familie Eisch untrennbar mit Natur verbunden. Poetisch, malerisch, plastisch und bizarr ist die Glaskunst von Erwin Eisch. Er beflügelte die Fantasie der Glaskünstler und Glasmaler und führte die Erfolgsserie „Poesie in Glas“ zu weltweitem Erfolg.</p>



<p>Schon 1964 nahm Eisch die „provokative Revolution“ der 1968er in der Kunst vorweg: „Die Malerei ist tot, Kunst ist Politik.“</p>



<p>Gemeinsam mit dem amerikanischen Glaskünstler Harvey Littleton führte Eisch mit der Studioglasbewegung das Glaskunsthandwerk in Deutschland von den Glashütten weg hinein in die Universitäten und Kunstakademien. Beispielhaft dafür sind seine Busenbierkrüge sowie seine Picasso-, Helmut Kohl- und Buddha-Büsten. Der versilberte „Schuh“ von 1975 ist ein typischer Vertreter der Pop-Art und eines der bedeutendsten Exponate der Internationalen Studioglaskunst im Glasmuseum Wertheim.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/45-Erwin-Eisch-„Der-Schuh.mp3"></audio></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Erwin Eisch: „The shoe“ &#8211; English</h2>



<p>&#8222;The Shoe,“ is by one of Germany’s most world-famous glass artists: Erwin Eisch from Frauenau in the Bavarian Forest. Life and glass are inseparably connected to nature for the Eisch family and Erwin Eisch’s glass art is poetic, picturesque, three-dimensional and bizarre. With it he inspired the imagination of the glass artist and glass painter and guided the successful „Poesie in Glass,’ series to worldwide fame.</p>



<p>Eisch pre-empted the “provocative revolution,“ of 1968 in art &#8211; ,“ Painting is dead, art is politics,“ in 1964.</p>



<p>And with the studio glass movement, together with the American glass artist Harvey Littleton, he guided glass craftsmanship away from Germany’s glass foundries and into the universities and art academies.&nbsp; His BUSENBIERKRUEGE beer pitchers, Picasso, Helmut Kohl- and Buddha-Busts are examples of this. The silver plated “shoe” from 1975 is a typical representation of pop art and one of the most prominent exhibits of international studio glass art in Wertheim Museum of Glass.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/45-Erwin-Eisch-The-shoe.mp3"></audio></figure><p>The post <a href="https://www.glasmuseum-wertheim.de/erwin-eisch-der-schuh/">Erwin Eisch: „Der Schuh“</a> first appeared on <a href="https://www.glasmuseum-wertheim.de">Glasmuseum Wertheim e.V.</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Dale Chihuly: Glasobjekt</title>
		<link>https://www.glasmuseum-wertheim.de/dale-chihuly-glasobjekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[audioguide]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 19:19:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audioguide]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Schüler Harvey K. Littletons ist der Amerikaner Dale Chihuly. Das Glasobjekt, das Sie hier sehen, gehört zu Chihulys frühesten Arbeiten aus den 1970er Jahren. Chihuly zählt heute zu den bekanntesten Glaskünstlern weltweit. Berühmt geworden ist er vor allem durch seine riesigen, oft mystisch anmutenden Glas-Installationen, wie die gigantischen im Canale Grande schwimmenden Glas-Lüster. Die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="283" height="356" src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/Dale-Chihuly.jpg" alt="" class="wp-image-5479" srcset="https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/Dale-Chihuly.jpg 283w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/Dale-Chihuly-238x300.jpg 238w" sizes="(max-width: 283px) 100vw, 283px" /></figure>
</div>


<p class="Manuskript">Ein Schüler Harvey K. Littletons ist der Amerikaner Dale Chihuly. Das Glasobjekt, das Sie hier sehen, gehört zu Chihulys frühesten Arbeiten aus den 1970er Jahren. Chihuly zählt heute zu den bekanntesten Glaskünstlern weltweit. Berühmt geworden ist er vor allem durch seine riesigen, oft mystisch anmutenden Glas-Installationen, wie die gigantischen im Canale Grande schwimmenden Glas-Lüster. Die Herstellung dieser überdimensionalen Glas-Leuchter war nur in Zusammenarbeit mit venezianischen Meisterglasbläsern möglich.</p>



<p>&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/44-Dale-Chihuly-Glasobjekt.mp3"></audio></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Dale Chihuly: Glass Object &#8211; English</h2>



<p>The American, Dale Chihuly, was one of Harvey K. Littleton’s pupils. The glass object you’re looking at here is one of his earliest works dating from the 1970s. Chihuly is now one of the most famous glass artists in the world and became famous for above all, his huge, often mystic-looking glass installations, such as the gigantic swimming glass chandeliers in the Grand Canal in Venice.&nbsp; The production of these oversized glass chandeliers was only possible in collaboration with Venetian master glassblowers.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/44-Dale-Chihuly-Glass-Object.mp3"></audio></figure><p>The post <a href="https://www.glasmuseum-wertheim.de/dale-chihuly-glasobjekt/">Dale Chihuly: Glasobjekt</a> first appeared on <a href="https://www.glasmuseum-wertheim.de">Glasmuseum Wertheim e.V.</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Harvey K. Littleton: „The Loop“</title>
		<link>https://www.glasmuseum-wertheim.de/studioglas-kabinett-harvey-k-littleton/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[audioguide]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 19:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audioguide]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Studioglas steht für eine historische Bewegung, die ihren Höhepunkt Ende der 1950er bis in die 1980er Jahre hatte. Studioglas meint eine künstlerische und somit zweck- und funktionsfreie Bearbeitung des Glases. Ein entscheidender Schritt hierfür war die Erfindung des Studioglasofens – eines kleinen Glasschmelzofens, in dem 50 bis 80 Kilogramm Glas geschmolzen werden können. Das ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="685" height="1024" src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/43-Littleton-Loop-00600-685x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5478" style="aspect-ratio:0.6689555199511711;width:435px;height:auto" srcset="https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/43-Littleton-Loop-00600-685x1024.jpg 685w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/43-Littleton-Loop-00600-201x300.jpg 201w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/43-Littleton-Loop-00600-768x1147.jpg 768w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/43-Littleton-Loop-00600-1028x1536.jpg 1028w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/43-Littleton-Loop-00600-1371x2048.jpg 1371w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/43-Littleton-Loop-00600-600x896.jpg 600w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/43-Littleton-Loop-00600-scaled.jpg 1714w" sizes="(max-width: 685px) 100vw, 685px" /></figure>
</div>


<p>Studioglas steht für eine historische Bewegung, die ihren Höhepunkt Ende der 1950er bis in die 1980er Jahre hatte. Studioglas meint eine künstlerische und somit zweck- und funktionsfreie Bearbeitung des Glases. Ein entscheidender Schritt hierfür war die Erfindung des Studioglasofens – eines kleinen Glasschmelzofens, in dem 50 bis 80 Kilogramm Glas geschmolzen werden können. Das ist genau die Menge, die man an einem Tag verarbeiten kann. Nun war es Künstlern möglich, frei und unabhängig vom Hüttenbetrieb zu arbeiten – ein Vorteil vor allem für Frauen, denen die Arbeit am Hüttenofen nicht erlaubt war. Der Studioglasofen schuf die Voraussetzung dafür, dass in kurzer Folge an Kunstakademien und Kunsthochschulen, vor allem in den USA, Glasklassen eingerichtet wurden und Künstler in ihren Werkstätten eigenhändig arbeiten konnten.</p>



<p>Miterfinder des Studioofens war der Amerikaner Harvey K. Littleton. Mit seinem Ofen und seinen Arbeiten auch an deutschen Kunstakademien und Symposien trug er entscheidend zur Verbreitung und internationalen Etablierung der Studioglasbewegung bei. Vor allem auch deshalb, weil er das Medium Glas als Gestaltungsmittel in die Kunst einführte. Dabei kommt der Form eine völlig neue Bedeutung zu: Sie wird zur Glasskulptur.</p>



<p>Littletons „Loops“ oder „Die Verbeugenden“ von 1974 zeigen die pure Freude am Charakter des Materials Glas. Die gebogenen Formen wirken wie aus der Tube gedrückte Farbmassen. Sie veranschaulichen nichts anderes als die Formbarkeit des Glases und deren Erstarrung mitten im Schaffens- und Fließprozess. Der Künstler hält einen Ausschnitt des Arbeitsprozesses, das Fließen von Glas, fest und macht ihn dadurch sichtbar.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/43-STUDIOGLAS-KABINETT-Harvey-K.-Littleton.mp3"></audio></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Harvey K. Littleton &#8222;The Loop&#8220; &#8211; English</h2>



<p>Studio Glass Is the name given to a historical movement that reached its high point at the end of the 1950s and continued into the 1980s. Studio glass means a free artistic processing of glass that is not related to purpose or function. The invention of the studio glass furnace was a decisive step in this direction. It was a small glass furnace in which 50 to 80 kg of glass could be melted. This is the exact amount that one person can process in a day and it meant artists were free from and independent of glass foundries – an advantage for women especially, who were not allowed to work at a foundry furnace. The studio glass furnace enabled artists to work alone in their own workshops and set off a chain reaction that led to glass courses being offered at art academies and arts colleges in the USA especially.</p>



<p>An American called Harvey K. Littleton was the co-inventor of the studio glass furnace. This and his works meant he was instrumental in the international establishment and popularity of the studio glass movement, also at German art academies and Symposia. Above all though because he introduced the medium of glass to art as a design material, and the shaping of it took on a new meaning: it became glass sculpture.</p>



<p>Littleton’s „Loops“ or „the bowing,“ from 1974 demonstrate his pure joy in the character of glass. The curved forms look like paint that have been squeezed out of a tube and they illustrate nothing other than the malleability of glass and its solidification in the middle of the creative and flowing process.</p>



<p>The artist captures a section of the working process, the flowing of glass, and makes it visible.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/43-STUDIO-GLASS-Cabinet-Harvey-K.-Littleton.mp3"></audio></figure><p>The post <a href="https://www.glasmuseum-wertheim.de/studioglas-kabinett-harvey-k-littleton/">Harvey K. Littleton: „The Loop“</a> first appeared on <a href="https://www.glasmuseum-wertheim.de">Glasmuseum Wertheim e.V.</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Chevronperlen (Glasperlen-Kabinett)</title>
		<link>https://www.glasmuseum-wertheim.de/chevronperlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[audioguide]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 19:13:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audioguide]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für die Indianer Nordamerikas war Glas ein unbekanntes Material. Glasperlen hatten daher für sie einen hohen Handelswert. Die ersten europäischen Glasperlen sollen 1492 mit Christoph Columbus in die Neue Welt gelangt sein. Sie wurden den Indianern von Forschern und Missionaren zunächst als Geschenke angeboten. Später spielten sie als Tauschware, unter anderem im Pelz-, Tabak- und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/41-Chevronperlen-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5477" srcset="https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/41-Chevronperlen-768x1024.jpg 768w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/41-Chevronperlen-225x300.jpg 225w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/41-Chevronperlen-600x800.jpg 600w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/41-Chevronperlen.jpg 960w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p>Für die Indianer Nordamerikas war Glas ein unbekanntes Material. Glasperlen hatten daher für sie einen hohen Handelswert. Die ersten europäischen Glasperlen sollen 1492 mit Christoph Columbus in die Neue Welt gelangt sein. Sie wurden den Indianern von Forschern und Missionaren zunächst als Geschenke angeboten. Später spielten sie als Tauschware, unter anderem im Pelz-, Tabak- und Sklavenhandel, eine wichtige Rolle. Glasperlen wurden im Kampf um die Eroberung und Ausbeutung der neuen Kolonien von den Europäern gewinnbringend eingesetzt.</p>



<p>Peter Minnewit war der erste Gouverneur von Neuholland. Im Jahr 1626 soll er den Manhato-Indianern die Insel Manhattan – die heutige City von New York – für eine Handvoll Glasperlen abgekauft haben. Das war damals ein Wert von etwa 60 Gulden, was dem ungefähren Jahresgehalt eines Maurermeisters oder dem Wert von 10 Pferden oder 50 Rindern entsprach! Spanier, Franzosen und Engländer verwendeten hauptsächlich venezianische Glasperlen für den Tauschhandel. Holländer dagegen handelten in der Zeit von 1600 bis etwa 1750 vornehmlich mit eigenen Perlen.</p>



<p>Zu den in Amsterdam gefertigten Glasperlen nach venezianischer Art zählten auch solche Chevronperlen. Thea Elisabeth Haevernick hat die Chevronperlen untersucht und festgestellt, dass sie nicht aus Ägypten stammen, sondern frühestens im 15. Jahrhundert in Venedig hergestellt wurden. Erst später sollen sie von ausgewanderten Venezianern auch in Amsterdam und im Thüringer Wald hergestellt worden sein. „Chevron“ bedeutet übrigens „Zickzack“.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/42-Chevronperlen.mp3"></audio></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Chevron Beads &#8211; English</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/7-Perlenkabinett-Chevronperlen-fuer-Manhatten-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-5475" srcset="https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/7-Perlenkabinett-Chevronperlen-fuer-Manhatten-1024x768.jpg 1024w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/7-Perlenkabinett-Chevronperlen-fuer-Manhatten-300x225.jpg 300w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/7-Perlenkabinett-Chevronperlen-fuer-Manhatten-768x576.jpg 768w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/7-Perlenkabinett-Chevronperlen-fuer-Manhatten-1536x1152.jpg 1536w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/7-Perlenkabinett-Chevronperlen-fuer-Manhatten-600x450.jpg 600w, https://www.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/7-Perlenkabinett-Chevronperlen-fuer-Manhatten.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>To the North American Indians glass was an unknown material and glass beads therefore carried a high trade value. The first European glass beads are supposed to have been introduced to the new world by Christopher Columbus and his crew in 1492. Researchers and missionaries first offered them to the Indians as gifts. But they later played an important role as bartered goods for among others, fur, tobacco and slaves. The Europeans used glass pearls to their advantage in the battle for the conquest and exploitation of the new colonies.</p>



<p>Peter Minnewit was the first governor of New Holland. In 1626 he’s supposed to have bought the island of Manhattan – today’s New York City &#8211; from the Manhato Indians for a handful of glass beads. At the time they were valued at around 60 Gulden, which was a master bricklayer’s yearly wage, or the value of 10 horses or 50 cows.&nbsp; The Spanish, English and French mainly used Venetian glass beads for the barter trade, while the Dutch traded their own beads from 1600 to around 1750.</p>



<p>Chevron beads were some of those made in Amsterdam in Venetian style. Thea Elisabeth Haevernick had the Chevron beads examined and concluded that they didn’t come from Egypt, but from 15th century Venice. It was only later that day were produced in Amsterdam and the Thuringian Forest by Venetian immigrants. Chevron means zigzag by the way.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://relaunch.glasmuseum-wertheim.de/wp-content/uploads/2026/01/42-Chevron-Beads.mp3"></audio></figure><p>The post <a href="https://www.glasmuseum-wertheim.de/chevronperlen/">Chevronperlen (Glasperlen-Kabinett)</a> first appeared on <a href="https://www.glasmuseum-wertheim.de">Glasmuseum Wertheim e.V.</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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